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Unbezahlte Ferien konfigurieren

Unbezahlte Ferien oder unbezahlter Urlaub werden in chronapp über eine spezifische Abwesenheitsart abgewickelt. Diese muss so konfiguriert sein, dass sie die Sollstunden für den entsprechenden Zeitraum reduziert, ohne dass ein Lohnanspruch oder ein Abzug von einem bezahlten Ferienkontingent entsteht.

Um unbezahlte Ferien zu ermöglichen, sollte eine Abwesenheitsart (z. B. “Unbezahlter Urlaub”) mit folgenden Merkmalen erstellt werden:

Die Abwesenheitsart sollte einem eigenen Saldo-Typ zugewiesen werden (z. B. “Bezug unbezahlt”).

  • Kein Anspruch: Normalerweise wird für unbezahlten Urlaub kein fixer Anspruch (Kontingent) hinterlegt.
  • Bezug pro Periode: Der Saldo summiert die bezogenen unbezahlten Stunden pro Monat/Periode für die Lohnabrechnung.

Unbezahlte Ferien reduzieren die produktive Sollarbeitszeit. In der Konfiguration der Abwesenheitsart wird festgelegt, wie die Dauer berechnet wird:

  • Ganze Tage: Die Dauer wird automatisch aus dem Arbeitsprofil des Benutzers (Sollstunden) abgeleitet.
  • Validierung: Die Abwesenheit sollte so validiert werden, dass sie zusammen mit anderen Zeiten die täglichen Sollstunden nicht überschreitet (Maximal-Zeit: “Nicht mehr Arbeitszeit als Sollstunden erlaubt”).

Mitarbeitende erfassen unbezahlte Ferien wie jede andere Abwesenheit:

  1. Abwesenheit erfassen: Im Kalender oder über die Abwesenheitsverwaltung den Zeitraum wählen.
  2. Art wählen: Die Abwesenheitsart “Unbezahlt” (oder der entsprechende Name in Ihrem System) auswählen.
  3. Freigabe: Je nach Konfiguration durchläuft die Anfrage den normalen Bewilligungsprozess durch den Vorgesetzten.

Da die Abwesenheit “unbezahlt” ist, wird die entsprechende Zeit in den Reports separat ausgewiesen. Das Lohnsystem (oder die manuelle Lohnverarbeitung) kann diesen Saldo nutzen, um den Abzug vom Monatslohn vorzunehmen.